Foto einer KLAK maté

Gerade einmal 50km Luftlinie entfernt vom Hauptsitz Aachen-Hörn des Mate-Connaisseurs haben wir in einem veganen Restaurant in Liège (Lüttich) eine uns bisher unbekannte Mate entdeckt. Diese wird von einem lokalen Brauhaus hergestellt.

Der Faktencheck

Hersteller Brasserie C, Liège (BE)
Kategorie Klassisch
Verpackung Glasflasche 0,33L
Koffein (pro 100ml) 20mg
Zucker (pro 100ml) 3,25g
Preis (pro Liter) 5,76 € (April 2026, Glasflasche 0,33L)

Der Geschmack

Geruch

Vanille, Rauch

Geschmacksnote

grob-perlig, sauer, Vanille, Rauch

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Unsere Methodik »

Beim Ausschütten des klaren und gelbgoldenen Getränks wird ein deutlicher, grober Schaum produziert, der durch ein leichtes Prickeln abgelöst wird. Im Geruch kommen uns neue Dimensionen entgegen, denn es lässt sich ein feiner Hauch von Vanille sowie flüchtige Rauch-Noten vernehmen.

Das leichte Prickeln im Erscheinungsbild übersetzt sich im Geschmack auf ein grobes Perlen auf der Zunge, welches schnell vergeht und durch starken Zitronensäure-Geschmack abgelöst wird. Am Ende verbleiben leichte Rauchnoten und ein angenehmens Arôme Vanille, welches den Mund- und Nasenraum ausfüllt. Insgesamt schmeckt die Mate dabei wenig süß.

Das Urteil

Die Idee dieser Mate ist durchaus interessant. Hier ist vor allem die Kombination aus Vanille, leichten Rauch-Noten und geringer Süße vielversprechend. Leider treten für unser Befinden zwei große Probleme auf: Zuerst ist das grobe aber flüchtige Perlen zu stark und erinnert dabei zu sehr an Mineralwasser. Das schwerwiegendere Punkt ist aber der darauffolgende Zitronensäure-Geschmack. Würde statt Zitronensäure etwa Limettensaft genommen werden, würde ein viel natürlicherer und angenehmerer Geschmack entstehen. Hier muss allerdings dezent dosiert werden, damit es mit der geringen Süße harmoniert.

Jasper 7 / 10
Christoph 3 / 10
Gesamt 5 / 10